• Gebhard Borck

Neue Arbeit, New Work, Arbeit 4.0, die Zukunft der Arbeit ... was auch immer.


Nennen Sie es, wie Sie wollen. Eines ist sicher. Arbeit dominieren zunehmend dezentral selbstgesteuerte Netzwerk-Organisationen. Die zentrale Steuerung über eine pyramidale Struktur der formalen Managementhierarchie kommt mit unserer Welt nicht mehr klar. Oder wie steht es mit Ihren Argumenten für eine festgezurrte Anordnungsstruktur?

Betrachten wir einige der Einflüsse, denen Unternehmen 2018ff ausgesetzt sind.

Ganz vorne mit dabei ist das Thema Komplexität

Formale Hierarchie behält wenigen Menschen vor, das große Ganze der Organisation zu überblicken. Das passt gut zu stabilen, starren Umfeldern. Wir sind überzeugt, dass die meisten Menschen erkennen: Diesen Schönheitsschlaf können nur noch einige wenige Firmen genießen.

Alle anderen treibt allein der ständig zunehmende technologische Fortschritt aus dem Bett. Die Technologie beschleunigt unsere Welt. In Sachen Kommunikation, Automatisierung ... oder Mobilität.

Aus Komplexität entsteht Unsicherheit, je mehr Menschen und Firmen am Spiel teilnehmen können.

Neue Wettbewerber sprießen weltweit wie die Knospen im Mai.

Formale Strukturen und Mitarbeiter die brav den hierarchischen Anweisungen folgen warten noch auf Anweisung von oben, während ihre Kunden bereits woanders kaufen. Mit dieser Situation erfolgreich umgehen, können Firmen in deren gesamter Organisation Menschen arbeiten, die in der Lage sind, mit der zunehmenden Komplexität umzugehen.

Wir stellten uns die Frage: "Wo sollen wir denn die dazu passenden Menschen bloß finden. Mitarbeiter, die mit Komplexität umgehen können und wollen? Noch dazu im Zeitalter des Fachkräftemangels.

In unserer Arbeit erkannten wir, vielen Menschen in den unteren Rängen trainierte die Hierarchie diese Fähigkeit ab. Oder sie verschüttet zumindest. Toll ist, dass es dennoch weiterhin da ist. Menschen können sich umgewöhnen. Dazu hier ein außergewöhnliches Video:


Damit wurde uns klar, unsere Situation ist komfortabel. Beginnen Sie schlicht mit den Menschen, die bereits da sind. Wagen Sie es, Mündigkeit von ihnen zu fordern. Das verändert die Kultur. Sie fördern damit die Klugheit und Talente der Mitarbeiter.

Wenn Sie die Idee umsetzen, sollten Sie eines beachten. In Konsequenz geben Sie Ihren Kollegen einen neuen Entwicklungsraum. Es ist wie bei einer Pflanze, die bisher im Topf aufwuchs. Dort dehnt sie sich nur soweit aus, wie es der Topf zulässt. Setzen Sie die Pflanze in die freie Natur, geht sie ihre eigenen Wege. Vor allem, wenn sich niemand um sie kümmert. Beschließen Sie demnach, die Mitarbeiter aus den bestehenden Grenzen herauszuholen, raten wir Ihnen vorbereitet zu sein und sie im Wachstum zu begleiten. Wie ein guter Gärtner.

Lassen Sie sich von der Belegschaft ihr Potential zeigen. Zeigen Sie ihnen neuen Raum. Sie können der gute Gärtner für Ihre Mitarbeiter sein.

Wie Pflanzen, trotzen auch Menschen mit dem Zutrauen in ihre Fähigkeiten, zunehmendem Wissen und dem entsprechenden Wachstumsraum heftigen Gewittern. Sie verstehen immer mehr Zusammenhänge. So fällt es ihnen leichter, die Verantwortung für ihr Handeln zu tragen. Sie

lernen aus Fehlern. Damit verbessern sie die Firma ständig. Sie machen sie widerstandsfähiger. Sie gehen erfolgreich mit Komplexität um.

Wer hätte nicht gerne solche Mitarbeiter ... vermutlich haben Sie sie sogar schon ;-)

Aktivieren Sie Ihre Mitarbeiter. Bauen Sie mit uns Wachstumsräume.

Gebhard Borck & Joan Hinterauer

#Wachstumsraum #SeiderGärtner #NewWork #NeueArbeit #ZukunftderArbeit #Digitalisierung #Leadership #Führung

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© 2017 - 2019 von Joan Hinterauer, Salzburg (AT) & Gebhard Borck, Pforzheim (DE)

        

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte via loslegen(at)aktivistencamp.de

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